Aktionen der Sportjugend

Auch im Sommer bieten wir mit den nordhessischen Sportjugenden eine Freizeit an.
Wir fahren nach Tirol zum Unlimited Sports Camp. Teilnehmen können alle zwischen 15 und 19 Jahre. Wir schlafen in der Jugendherberge Tyrol in Herzens im Pitztal vom 01.08.-08-08. 
Die Fahrt kostet 530€ inkl. Fahrt, Verpflegung, Unterbringung, Programm. 
Die Anmeldun läuft über die Sportjugend Region Kassel. 
https://www.sportkreis-region-kassel.de/jugend/freizeiten/unlimited_sports_camp_tyrol.html



Im Offline-Modus die Piste runter
Eschwege/Chiemgau. Laura Heckmann aus Reichensachsen war lange unsicher, ob die von ihr mitgeplante sechstägige Ski- und Snowboardfreizeit in den Chiemgauer Alpen überhaupt stattfinden kann. Wenige Tage vor dem Anmeldeschluss zählte die Jugendsprecherin der Sportjugend Werra-Meißner nur wenige Anmeldung. Die Mindestteilnehmerzahl von 14 Jugendlichen war nicht erfüllt. Aber dann sprangen durch eine Ankündigung in der Hessischen Allgemeinen Zeitung noch viele Jugendliche aus Kassel auf den Zug auf. Und das Warten sollte sich gelohnt haben.
 
Die erst durch einen Kooperationsvereinbarung der nordhessischen Sportjugend möglich gemachte Reise in das im Skigebiet Winklmoosalm und Steinplatte wurde zu einem vollen Erfolg. Die Teilnehmer, die zwischen 12 und 17 Jahre alt waren, bekamen die besten Schneebedingungen, perfektes Material und großzügig gestaltete Zimmer geboten. „Aber viele waren anfangs schockiert“, erzählte Heckmann mit einem Lächeln auf den Lippen, „es gab kein Handyempfang.“ Der Offline-Modus brachte einen positiven Nebeneffekt mit sich: „Jede freie Minute wurde mit Spielen und Unterhalten verbracht, das Handy wurde gar nicht benötigt.“
 
Nach Kennenlernspielen am ersten Abend ging es am Folgetag bei strahlendem Sonnenschein direkt auf die Piste. Die Anfänger nahm Meike Gundlach unter ihre Fittische. Dank ihrem Skilehrerschein konnte die aus Großalmerode kommende Jugendwartin der Sportjugend den Jugendlichen die ersten Schwünge beibringen. Mit Erfolg. Schon am ersten Nachmittag wurde die erste blaue Piste abgefahren. Gundlach war zufrieden: „Die sehr einfache Piste direkt neben dem Lift war optimal für Anfänger geeignet.“
 
Die Betreuer haben die Jugendlichen so eingeteilt, dass die Gruppen möglichst homogen waren. Heckmann versicherte: „Jeder kam mit seinen Fertigkeiten auf den Brettern auf seine Kosten und machte Fortschritte.“ Während den zwei weiteren Skitagen, die von viel Neuschnee geprägt waren, bekamen die Teilnehmer immer mehr Freiheiten. Treffpunkte wurde vereinbart, sodass niemand bei den Abfahrten abhandengekommen konnte. Vor allem die rote Rennstrecke wird den Teilnehmer in Erinnerung bleiben: „Bei der ersten Abfahrt schnallte der eine oder andere seine Ski noch ab, später unten angekommen, kam gleich die Bitte nochmal dieselbe Strecke zu fahren.“ Und so wurde diese Piste so lange gefahren, bis jeder in sauberen Schwüngen hinunterkam.
 
Auch ohne Skier, Snowboard, Schnee und Schwünge bekamen die Jugendlichen einiges geboten. Während einer Wanderung schimmerte der Schnee im Schein der angezündeten Fackeln: „Das war eine ganz besondere Atmosphäre.“ Am letzten Abend hatte jedes Zimmer die Aufgabe einen Beitrag für den letzten Abend zu entwerfen. Und spätestens dort wurde den Teilnehmer in Gedächtnis gerufen, welche unvergessliche Erlebnisse in der Gemeinschaft hinter ihnen liegen.
 
Text: Marvin Heinz.
Fotos: Sportjugend Werra-Meißner.

 

 
„Das Skigebiet fordert und fördert“
Interview. Nach der Freizeit haben wir mit Laura Heckmann über die Zeit im Schnee gesprochen. Dabei ging die Jugendsprecherin auf die Vorteile, die Kosten und die Planung der Reise ein.
 
Wie sollte man sich auf so eine Freizeit vorbereiten?
Heckmann: „Als Vorbereitung mussten wir kein extra Training herausgegeben. Jugendliche, die Sportvereinen aktiv sind, bringen die notwendige Grundsportlichkeit mit. Da wir auch für die Fortgeschrittenen zwei unterschiedliche Gruppen hatten, konnten sich die Fortgeschrittenen selbst überlegen, ob sie lieber in der schnellen Gruppe oder in der langsameren Gruppe fahren.“
 
Was hat die Fahrt gekostet? 
Heckmann: „Die Fahrt hat 420 Euro gekostet - ohne Ausrüstung. Für die Ausrüstung mussten die Kinder zusätzlich 33 Euro direkt im Skigebiet bezahlen. Die Ausleihe war an der Talstation unserer Gondel und lief super.“ 
 
Wie kommt der Preis zustande?
Heckmann: „Der Preis kommt zustande, da wir eine Vollverpflegung hatten. Wir haben vorher überlegt, ob wir eine Selbstversorgerfahrt machen, so wie auch unsere Sommerfreizeit im August sein wird. Aber wir haben uns aber dagegen entschieden, und sind mit der Entscheidung glücklich. Nach einem anstrengenden Skitag war jeder froh vor dem Essen noch duschen zu können und sich noch kurz zu entspannen. Nach dem Abendessen konnten wir mit dem Rest der Gruppe noch ein kleines Programm erleben.“
 
Warum empfiehlst du die Fahrt? 
Heckmann: „Ich empfehle die Fahrt, weil es ein harmonisches Team ist. Das Skigebiet fordert und fördert alle Teilnehmer. Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi. Wir hatten absolutes Glück mit dem Wetter und konnten die komplette Woche auf Naturschnee fahren. Die Teilnehmer wurden möglichst nah an zu Hause abgeholt und somit hatten die Eltern weniger Fahrerei.“  
 
Text: Marvin Heinz


 

 

Bildergalerie

1. Ski- und Snowboardfreizeit der nordhessischen Sportjugenden

Unsere Sportjugend war mit den anderen nordhessischen Sportjugenden vom 05.01.-10.01.2020 auf Ski- und Snowboardfreizeit. Hier sind ein paar Impressionen zu finden. Informationen für das nächste Jahr sind unter Jugend zu finden. 

 

 
 
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