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veröffentlicht am 10.12.2020

Außergewöhnliche Aktivitäten in außergewöhnliche Zeiten

Sportinfrastruktur

Außergewöhnliche Aktivitäten in außergewöhnliche Zeiten
Frankfurt - Wo sich vor zwei Jahren noch ein interessiertes Publikum direkt vor Ort an Informationsständen und in Fachforen über die Entwicklung und die Zukunft von Sportstätten informieren konnte, war dieses Jahr in Frankfurt alles etwas anders. Der Landessportbund (LSB) Hessen hatte aufgrund der COVID-19-Pandemie erstmalig digital zur Sportstättenmesse und Fachtagung „sportinfra“ am 04. und 05. November eingeladen. 
 
Der Präsident des Landessportbundes Hessen, Dr. Rolf Müller, brachte es in seinem Grußwort auf den Punkt: „Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Aktivitäten.“ Und außergewöhnlich war die 8. sportinfra in Frankfurt. In Frankfurt? Durchaus! Denn obwohl die Fachtagung und Messe zum Thema Planung, Bau und Betrieb von Sportstätten wegen der Corona-Einschränkungen nur online besuchbar war, wurden die Vorträge und Diskussionsforen direkt aus der Otto-Fleck-Schneise ins Internet gestreamt. Man habe auf diese Weise „dem Virus trotzen und nicht auf die traditionelle Sportinfra verzichten müssen“, sagte Müller und die einhellige Meinung aller Beteiligten war am Ende der beiden Veranstaltungstage durchweg positiv. Dieser erste Versuch, eine solche Veranstaltung digital zu organisieren, hat bewiesen, dass auch in Zeiten der Einschränkung vieles möglich ist
Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Moderne Sportinfrastruktur im urbanen und ländlichen Raum: umweltverträglich – digital – leistungsstark“. In anderer Form, aber mit der gewohnt großen Expertise hatte der LSB Hessen auch in diesem Jahr wieder eine spannende und bunte Mischung an Referierenden aus Politik, Wissenschaft, Sportpraxis und Wirtschaft zusammengebracht.

Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft, langjähriger Partner der „sportinfra", konnte in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Umstände nicht mit einem Informationsstand vor Ort sein. In verschiedensten Fachforen gehörten jedoch Projekte, die unter Mitwirkung des Fachgebiets Sportanlagen im BISp entstanden sind, zu den Themen der digitalen Veranstaltung.

Dazu zählte unter anderem ein Vortrag von Prof. Dr. Lutz Thieme, RheinAhrCampus Remagen, zum digitalen Sportstättenatlas. Auch das Thema Nachhaltigkeit durfte im Rahmen der Tagung nicht fehlen. Karsten Dufft vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) referierte zum Thema Mikroplastik, welches in den vergangenen Jahren auch im Bereich der Sportstätten umfassende Diskussionen ausgelöst hat. Gemeinsam mit dem DOSBhat das BISp hierzu ein Faktenpapier erstellt.

Auch wenn digitale Formate in der Zukunft sicherlich weiter zunehmen werden, hofft das BISp, in 2022 auf der „9. sportinfra“ wieder vor Ort in den direkten Austausch mit einem interessierten Publikum treten und seine Forschungserkenntnisse dort in persönlichen Gesprächen vorstellen zu können
 
Hier können Sie Aufzeichnung der sportinfra sehen: https://www.sportinfra.de/de/videoaufzeichnungen_8_sportinfra_2020/
 
Text: Landessportbund Hessen/ Bundesinstitute für Sportwissenschaften
 
 
 
 
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