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veröffentlicht am 16.11.2016

Sportfördermittel

für 5 weitere Sportvereine

Sportfördermittel
Bereits nach knapp 1 Monat gibt es die nächste Ausschüttung von Sportfördermitteln für die Vereine des Landessportbundes Hessen e.V. und selbstverständlich sind auch wieder Vereine aus unserem Sportkreis bei den Empfängern.
Damit konnte der stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Werra-Meißner e.V. Joachim Kraus die Förderbescheide über die Zuteilung von Geldern aus dem Vereinsförderungsfonds des Landessportbundes auch dieses Mal an 5 darüber sehr erfreute Vereine überreichen. Insgesamt kamen so 5.237,00 € den Vereinskassen zugute.
Da der jüngste Antrag dabei aus März 2016 stammt, befinden wir uns bei aktuell 7 Monaten Laufzeit und sind der vom Landessportbund anvisierten Halbjahresfrist schon sehr nahe gekommen.
Vorbei die Zeiten, wo man bis zu 11/2 Jahre auf die Zuteilung aus Frankfurt warten musste – ein Segen für die Sportvereine, denn das Geld wird dringend benötigt. Zusammen mit dem Werra-Meißner-Kreis sind die Landessportbund-Gelder die Fördermittel, auf die sich die Vereine verlassen können, denn bei den knappen Kassen der Städte und Kommunen ist von dort nur noch bei einigen Wenigen eine finanzielle Unterstützung zu erwarten.
Der Schützenverein 1922 Hessisch Lichtenau e.V. erhielt den höchsten Förderbetrag mit 1.409,00€ und hatte aber mit der Anschaffung einer Scatt-Anlage für seinen Sportbetrieb mit 3.700 € auch eine ordentliche Investition zu stemmen. Die Unterstützung durch den lsb h kam da gerade Recht, um den Verein zu entlasten.
Der Schützenverein Breitau 1964 hat seine Sportwaffen ergänzen müssen, um einen ordnungsgemäßen Sportbetrieb aufrechterhalten zu können. 2.800 € haben diese Sportwaffen gekostet und nun gab es genau die Hälfte mit 1.400,00 € vom Landessportbund dazu. 
Auch der Schützenverein 1968 Kleinalmerode hatte Verbesserungen in der Sportausübung im Auge und ergänzte seine Sportwaffen, was eine Investition in Höhe von 1.689,00 € erforderlich machte. Mit genau 50 % beteiligt sich auch hier der Landessportbund Hessen auch hier, was einem Betrag von 845,00 € entspricht.
Die Schützenvereine waren also wieder einmal gut vertreten, bei dieser Mittelzuteilung, was für sie spricht, denn da wir offensichtlich rege investiert, um das Angebot für ihre Mitglieder attraktiv gestalten zu können. Aber da sind auch noch die Vereine mit anderen Sportarten, die sich für Ihre Mitglieder finanziell stark engagieren. Dazu gehörte dieses Mal der Sportverein Blau-Weiß Frankershausen 1921. Hier hat man einen Rasenmäher zur Sportplatzpflege anschaffen müssen. Dafür musste man 8.300 € ausgeben und erhielt als Unterstützung vom Landessportbund 830 €.
Auch der Turn- und Sportverein 1923 Oberrieden e.V. nahm Geld in die Hand, um seine Tischtennis-Abteilung zu stärken. TT-Tische und ein Zählgerät mussten angeschafft werden und die kosteten den Verein 1.666 €. Aus dem Vereinsförderungsfonds des Landessportbundes gab es 753 € dazu.
Vereine im Sportkreis Werra-Meißner tragen mit ihren Investitionen in langlebige Sportgeräte und ihre Sportanlagen schon immer sowohl zur Aufrechterhaltung eines zeitgemäßen Sportbetriebs, als auch zur Absicherung einer ausreichenden Sportstätten-Infrastruktur in ihrer jeweiligen Stadt oder Gemeinde bei. Damit wird dokumentiert, dass die Vereine keinesfalls darauf warten, dass andere etwas für sie tun, sondern man packt es selbst an!
Dieses Engagement auch für die Gesellschaft allgemein, darf man in den Städten und Gemeinden keinesfalls übersehen oder als schon selbstverständlich abtun. Im Gegenteil, es sollte dazu führen, die vielerorts vorgenommene Streichung von Sportfördermitteln zur Haushaltssanierung zu überdenken.
Der Hessische Innenminister Peter Beuth, in seinem Resort auch zuständig für den Sport in Hessen gibt im Zusammenhang mit der Schutzschirmproblematik mit Sportfördermitten zu deren Stellenwert einen, für die beteiligten Kommunalpolitiker wichtigen Hinweis. Er sagt, das Sportfördermittel zwar zu den freiwilligen Leistungen gehören, aber als freiwillige Leistungen mit verpflichtendem Charakter angesehen werden sollten. Die Sportler des Sportkreises Werra-Meißner hoffen, dass sich die politisch Verantwortlichen hier bei uns dieser Sichtweise anschließen.
Joachim Kraus vom Sportkreis Werra-Meißner e.V. hat den 5 Vereinen für Ihren Mut zum finanziellen Engagement gedankt und war sich sicher, dass alle sich auf einem guten Weg befinden und mit Ihren Maßnahmen ein Stück Zukunftssicherung für ihre Vereine betrieben haben.
 
Bericht und Bild: Joachim Kraus
 
BU:
Joachim Kraus (Sportkreis Werra-Meißner), Günter Pfurr (Schützenverein 1968 Kleinalmerode), Lutz Bergner (SV Blau-Weiß Frankershausen 1921), Friedhelm Zinke (Schützenverein 1922 Hess.-Lichtenau). Es fehlen auf dem Bild: Schützenverein Breitau 1964 sowie Turn- und Sportverein 1923 Oberrieden
 
 
 
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