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veröffentlicht am 30.06.2020

Umfrage soll Sportvereinen helfen

Sportförderung

Umfrage soll Sportvereinen helfen

Eschwege - Ausgefallene Veranstaltungen, eingeschränkter Sportbetrieb, Zusatzkosten für Hygienemaßnahmen, weniger Kursangebote, geschlossene Vereinsgaststätten, Sponsoren mit finanziellen Engpässen – die  Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen treffen alle Sportvereine in Werra-Meißner Kreis. Doch wie schwerwiegend sind die Folgen? Wie viele Vereine sind durch Corona in eine finanzielle Schieflage geraten? Wie sehr fürchten sie einen Mitgliederrückgang? Wie sehr schränken die Vorgaben ihren Sportbetrieb ein? In welchen Fragen fühlen sich Vereine überfordert und welche Hilfestellung wünschen sie sich? „Das alles will der Landessportbund Hessen bei einer Online-Umfrage für Vereine herausfinden“, gibt Joachim Kraus bekannt. Der stellvertretende Vorsitzende bittet bis zum 12. Juli eindringlich um Teilnahme aller örtlichen Sportvereine.

 „Die wichtigste Aufgabe des Landessportbundes Hessen ist die Unterstützung der rund 7.600 Sportvereine, die unter seinem Dach vereinigt sind, sowie ihre Vertretung gegenüber der Politik und anderen Akteuren. Damit diese Aufgabe auch in der derzeitigen schwierigen Situation gut erfüllen können, sind wir dringend auf die Mithilfe der Vereine angewiesen“, sagt Kraus, „bitte nehmen Sie sich die Zeit – es ist extrem wichtig. Sie helfen damit uns, ihrem Verein und anderen.“

Ziel sei es, einen möglichst umfassenden Überblick über die Situation aller 7.600 hessischer Sportvereine zu erhalten. „Auch wenn sie sagen: Corona hat in unserem Verein wenig verändert, ist das für den Landessportbund eine wichtige Aussage“, so Kraus, „nur wenn sich genügend Vereine beteiligten, fügen sich ihre Antworten wie kleine Puzzleteile zu einem großen Gesamtbild zusammen, das der Landessportbund analysieren kann.“

Die Online-Umfrage mit Ankreuz-Feldern bietet hierfür einen festen Rahmen: „An diversen Stellen haben Vereine aber auch die Möglichkeit, ihre Einschätzungen, Ängste und Wünsche in einem kurzen Fließtext zu formulieren. Einige der Fragen – das lässt sich leider nicht vermeiden – fordern zu Einschätzungen auf, wie sich die Situation in Ihrem Verein entwickeln wird.“ Kraus rät dazu, die Umfrage im Kreis des Hauptvorstandes – beispielsweise im Rahmen einer Videokonferenz – auszufüllen. Liegen alle Informationen vor, sollten dafür rund 15 Minuten eingeplant werden. Hier kommen Sie zur Umfrage:  http://yourls.lsbh.de/corona-umfrage

Text: Marvin Heinz
Foto: Marvin Heinz

 
 
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