Sportkreis entwickelt sich positiv Erste Sitzung des
Sportkreis-Ausschusses – Netzwerk für Gesundheit auf einem sehr guten
Weg |
Von Siegfried Furchert
ALBUNGEN. In der ersten Sitzung des Sportkreis-Ausschusses des 2008 gegründeten Sportkreises Werra-Meißner e.V. im Dorfgemeinschaftshaus Albungen, dem neben dem Sportkreisvorstand auch die Vorsitzenden und Vertreter der Fachverbände auf Kreisebene angehören, zogen der Sportkreisvorsitzende Siegfried Finkhäuser und die Mitglieder des Vorstandes über die ersten beiden Jahre eine positive Zwischenbilanz. Siegfried Finkhäuser: „Der Sportkreis Werra-Meißner hat sich in den ersten beiden Jahren positiv entwickelt. Der Vorstand arbeitet mit den Vereinen sehr gut zusammen und diese Erfolgsgeschichte wollen wir auch künftig weiter führen!“. In der von sechs (von zehn) Fachverbänden und den Vertretern von sechs weiteren im Kreis aktiven Sportarten besuchten Tagung kam auch der geschäftsführende Vorstand zu Wort. Von den mit Fachaufgaben betrauten stellvertretenden Vorsitzenden ließ Joachim Kraus erkennen, dass der Sportkreis den Vereinen auch künftig beratend zur Seite steht, wenn es um Zuschüsse durch den Landessportbund geht. Georg Blaschzok, für Ehrungen zuständig, forderte die Vereine auf, die Ehrungsmöglichkeiten durch den LSB weiter zu nutzen. Siegfried Furchert, für die Öffentlichkeitsarbeit des Sportkreises zuständig, berichtete von einer guten Zusammenarbeit mit der heimischen Presse. Finanzreferent Jürgen Renner ließ erkennen, dass „die Finanzkrise an uns vorübergegangen ist“, die Aufbauarbeit im Sportkreis und seine Projekte finanziell abgesichert sind.
Bessere Zusammenarbeit angeregt Der Bildungsbeauftragte Gerd Mäder regte eine noch bessere Zusammenarbeit der Verbände bei der Weiterbildung an. Die Gleichstellungsbeauftragte Sigrid Sprenger will künftig verstärkt Lehrgänge mit überfachlichem Charakter anbieten. Die Seniorensportbeauf-tragte Mragot Furchert bedauerte, dass ihre Vorschläge zur Belebung des Seniorensportes bei den Vereinen bisher auf wenig Echo stießen. Horst Hartmann, für Umweltfragen zuständig, sieht weitere Aufgaben in der Sportförderung. Für den Jugendausschuss berichtete Kreisjugendwart Gerd Seidlitz von zum Teil gut besuchten Lehrgängen. Auch in Zukunft will der Jugendausschuss die Weiterbildung mit interessanten Angeboten fördern. Seidlitz, der auch die Sportabzeichenaktion im Sportkreis leitet, plant noch für 2010 zwei Lehrgänge. Thomas Weise, Beauftragter für Leistungssport, stellte das Konzept zur „Förderung sportlicher Talente an hessischen Schulen“ vor, das nach Meinung des Sportkreisvorstandes unbedingt Beachtung verdient.
260 Angebote der Vereine Die für das im Sportkreis geplante „Netzwerk für Sport und Gesundheit“ zuständige Mitarbeiterin Tina Schott betonte, dass die Vorbereitungen für den Start des Projektes mög-lichst noch in diesem Jahr „auf einem sehr guten Weg sind“. Von den Vereinen des Sportkreises Werra-Meißner sind rund 260 gesundheitsorientierte Sportangebote, 84 davon mit dem Qualitätssiegel „Sport Pro Gesundheit“, eingegangen, die in einem noch zu erstellenden Wegweiser den Mitglieder und Interessenten angeboten, und mit einem von Ärzten ausgestelltem Rezept auch genutzt werden können. Laut Tina Schott umfasst das Angebot ein breites Spektrum vom Kleinkinder- bis in den Seniorenbereich. Einige Krankenkassen fördern das Projekt auch finanziell. In der Diskussion wurden weitere den Sportkreis und seine Vereine interessierende Themen angesprochen. So will man sich künftig bei der Aus- und Weiterbildung um eine bessere Koordination mit den Verbänden bemühen, um Überschneidungen zu vermeiden. Angestrebt wird auch eine bessere Kooperation der Vereine und Verbände mit den Schulen, um Probleme vor allem mit der Nutzung von Schulsporthallen zu vermeiden, wenn künftig mehr Ganztagsschulen ihre Tore öffnen.
Keine Rassismus-Probleme Erfreulich, so der Tenor einer Diskussion über das Projekt „DFB gegen Rassismus“, dass im Sportkreis Werra-Meißner das Problem Ausländerfeindlichkeit noch nicht akut ist. Im Sportkreis sind jedenfalls noch keine Fälle von Übergriffen und Beleidigungen bekannt geworden. Anders als in anderen Ballungsgebieten, wo auch die Zahl aktiver ausländischer Sportler und Vereine größer ist. Allgemeiner Wunsch in der Diskussion war, dass das friedliche Miteinander anhalten möge. |
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