Siegfried Furchert ESCHWEGE. Vom positiven Beispiel einiger hessischer Sportkreise (Sportkreis Kassel!) animiert, wo diese Initiative bereits erfolgreich in die Praxis umgesetzt ist, haben auch im Vorstand des Sportkreises Werra-Meißner die Planungen für ein „Netzwerk Gesundheit“ begonnen. Der Sportkreis wird dabei vom Landessportbund, dem Werra-Meißner-Kreis und weiteren Partnern wie die Sparkasse Werra-Meißner ideell und finanziell unterstützt, er ist aber auch auf die Hilfe und Mitwirkung seiner Vereine angewiesen. Der Sportkreis-Vorsitzende Siegfried Finkhäuser: „Dieses Netzwerk soll einmal ein qualifiziertes Gesundheits- und Bewegungsangebot der heimischen Sportvereine erfassen, das in Zusammenarbeit mit den heimischen Ärzten den erkrankten Menschen der Region in Form eines „Rezeptes für Bewegung“ zur Prävention oder zur Behandlung von Erkrankungen angeboten wird“. Die Ärzte empfehlen je nach Art der Erkrankung den Patienten den Besuch einer geeigneten und passenden Sportgruppe in den Vereinen, wo sie an einem Kurs teilnehmen und weiter betreut werden. Einige Krankenkassen beteiligen sich an den Kursgebühren und Unkosten. Um das vorhandene Gesundheits- und Bewegungsangebot der heimischen Vereine erfassen zu können, ist es notwendig, dass die Vereine ihr Angebot veröffentlichen. Der Sportkreis hat zu diesem Zweck einen Fragebogen entwickelt und an alle 240 Clubs versandt. Mit der Bitte, dem Sportkreis alle gesundheitsbewussten und Bewegung fördernden Angebote zu melden. Der Sportkreis bittet die Vereine dringend, noch nicht zurückgegebene Fragebogen umge-hend der Geschäftsstelle des Sportkreises in Bad Sooden-Allendorf zu übergeben, damit sie weiter bearbeitet werden können. Der Vorstand des Sportkreises und Edmund Pliefke, das mit der Betreuung des Netzwerkes beauftragte Vorstandsmitglied, sind optimistisch, dass ein vielschichtiges Programm angeboten werden kann, zumal in letzter Zeit in mehreren Vereinen des Sportkreises Übungs-leiterinnen und Übungsleiter aktiv sind, die die Ausbildung für Präventions- oder Rehabilitationssport erworben haben. Die eingegangenen Meldungen werden später in einem „Wegweiser für Gesundheit und Bewegung“ erfasst, aus dem Ärzte und Patienten sich einen geeigneten Verein aussuchen können, der ihre Bedürfnisse abdeckt.
|