06.2008 - Energie sparen, Umwelt entlasten: Kreis gibt Geld (13)
Sport-Sonderprogramm des Werra-Meißner-Kreises zur Sanierung von Vereinsheimen

Von Siegfried Furchert

ESCHWEGE. Das Dach ist undicht – durch die Fenster des Vereinsheimes pfeift der Wind und auch die sanitären Einrichtungen sind reparaturbedürftig. Probleme, mit denen einige der 240 Vereine des Sportkreises Werra-Meißner kämpfen, und die wegen Ebbe in der Vereinskasse vorerst nicht zu beseitigen sind.
Aber diese Clubs des Sportkreises können jetzt auf Hilfe hoffen: Der Verwaltung des Werra-Meißner-Kreises informierte den Vorstand des Sportkreises Werra-Meißner über das Sport-Sonderprogramm „Energie sparen – Umwelt entlasten“, aus dem die Vereine des Sportkreises Mittel für die Sanierung ihrer Projekte beantragen können. Und der geschäftsführende Vorstand des Sportkreises, der sich ausführlich über die Zuschussmöglichkeiten informierte, empfiehlt den Vereinen, diese Möglichkeit der Bezuschussung zu nutzen und sich bei Horst Hartmann, dem Sportsachbearbeiter beim Werra-Meißner-Kreis, über die Förderrichtlinien zu informieren. Hartmann ist über Telefon 05542/5013-54 zu erreichen.
Horst Hartmann gibt einige Einzelheiten des Sport-Sonderprogrammes bekannt, das eine Laufzeit von sechs Jahren, von 2008 bis 2013, hat: „Antragsberechtigt sind alle Sportvereine des Werra-Meißner-Kreises, die Eigentümer oder Pächter eines Vereinshauses über mindestens 25 Jahre sind“. Gefördert werden können zum Beispiel Sanierungsprojekte wie die Wärmedämmung der Gebäudehülle, neue Fenster und Türen, wassersparende Armaturen und Zisternen, solartechnische Anlagen für die Beheizung und/oder die Warmwassergewinnung (ohne Photovoltaikanlagen) und eine energiesparende Beleuchtung.
Mit diesen Förderungsmöglichkeiten will der Werra-Meißner-Kreis die Vereine nicht nur auffordern, Energie zu sparen, sie sollen mit wasser- und energiesparenden Geräten auch ihren Beitrag zur Entlastung der Umwelt leisten.
Der Zuschuss des Kreises wird 20 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten betragen, betont Sportsachbearbeiter Horst Hartmann, der Interessenten über weitere Einzelheiten informiert. Eine Höchstgrenze der Förderung von 5000 Euro ist festgesetzt, die Mindestinvestitionssumme der Vereine muss dabei 3000 Euro betragen. Bei mehreren Maßnahmen ist sogar pro Jahr und Bauabschnitt ein Zuschussantrag möglich. Die Anträge können formlos gestellt werden, sollten aber durch die geplanten Maßnahmen die Einsparungen darstellen.